Wer schon einmal Home Office betrieben hat weiß, dass es sehr verlockend sein kann alles andere außer Arbeiten, zu tun. Denn gefühlt findet man an jeder Tür und jeder Ecke eine Ablenkung. Plötzlich ist ein Fussel interessanter, man kann auf einmal nur mit einem bestimmten Kugelschreiber arbeiten, der Arbeitsplatz muss ganz dringend vorher geputzt werden,…etc. All, dass wird wichtiger, anstatt sich einfach mal hin zu setzen und effektiv die Zeit ohne viele Störungen, sei es durch laute Kollegen, Druckergeräusche,…, zu nutzen.

Darum sind hier 5 Tipps, die dir dabei helfen deine Home Office – Zeit richtig zu nutzen und produktiv von zu Hause aus, zu sein.

Mindset. Ich WERDE…

Das richtige Mindset ist das A und O beim erledigen von Aufgaben. Am besten ist es bereits am Abend davor eine To-Do Liste zu erstellen (Hilfe und Tricks kannst du hier auf unserem Blogpost nochmal nachlesen: https://www.brainquadrat.at/unmotiviert-aber-produktiv/), denn so gehst du bereits mit Tatendrang schlafen und hast gleich in der Früh unterbewusst deine Liste noch „in dir“. Rufe dir dann aber bewusst nochmal die wichtigsten Dinge im Kopf ab und sage dir selbst „Ich werde dies, das,… heute schaffen“ – anstatt „ Ich will….“

Richtig gekleidet, macht es bereits einen Unterschied.

Wichtig hierbei ist:

  • Aufstehen als würdest du ganz normal zu deiner Arbeitsstelle fahren
  • nicht den ganzen Tag im Pyjama bleiben, sondern bewusst in angemessene Kleidung wechseln
  • frische Luft und Licht den Raum durchfluten lassen

Bye Smartphone.

Selbst wenn es bloß neben dir liegt am Arbeitsplatz liegt, ohne vielleicht überhaupt zu klingeln – du nimmst es wahr und in einem kurzen Moment ertappst du dich dabei durch irgendwelche Bilder zu scrollen. Damit dies nicht so leicht passieren kann, lege dein Handy bewusst weg, sodass es während deiner Arbeitszeit nicht in deiner unmittelbaren Nähe ist. Du wirst sehen, dass du nichts verpasst hast – im Gegenteil, du hast bereits einiges geschafft.

Am besten:

  • Handy lautlos schalten und nicht in der Nähe deines Arbeitsbereiches haben
    • Handy auf „nicht stören“schalten und bei einem wichtigen Anruf kannst du es ja so einstellen, dass diese bestimmte Person automatisch sofort zu dir durchkommt
  • Push-Benachrichtigungen auf deinem Computer ausschalten

Arbeitsplatz ≠ Essbereich.

Zuhause fühlt man sich meistens ja immer unbeobachtet, man tendiert zum Schlabberlook, isst im Stehen oder auf der Couch, oft wahrscheinlich dann auch am Arbeitstisch,… aber dies solltest du dir von Anfang an abgewöhnen! Wenn du Hunger hast, sagt dir dein Körper dass du einen Energiezufuhr brauchst, natürlich sollst du diesen stillen, aber bewusstes essen ist auch gleich besseres Essen.

  • Versuche wirklich auf deinem Arbeitsplatz nur die Dinge zu tun, die mit deinen Aufgaben zusammenhängen: kein basteln, keine Fingernägel schneiden, kein Brot bestreichen,…
  • Auch keine lustigen Fail- oder Tiervideos ansehen
  • Stattdessen: weg vom Computer, her mit einem guten Magazin und verschnaufen

Routinepunkte.

Natürlich kann man nicht jeden Tag komplett gleich durchstrukturieren, aber dennoch solltest du dir 1-3 Routinepunkte festlegen die dir helfen den Überblick über deine To-Do´s nicht zu verlieren. Wie das geht?

Ganz einfach:

  • Routinepunkt 1: 10 Uhr kurze Pause von 15 Minuten
  • Routinepunkt 2: 10:30 Uhr werden Emails gelesen und geantwortet, dies für weitere 15 Minuten
  • Routinepunkt 3: 14:30 Uhr der zweite Schwung an Emails wird beantwortet, denn vergiss nicht – Mails sind „nur“ Post und kein Live-Gespräch.

So hast du bereits Struktur ohne viel hin u her zu schieben, und dies lässt sich in jeder Aufgabe von dir umsetzen und du hast noch dazu bereits Sachen erledigt.

Zeit für Privates.

Vorallem wenn man zu Hause ist und beispielsweise erst am späten Nachmittag richtig produktiv wird, sollte dabei die eigene Leistungszeit beachtet werden. Denn Home Office heißt nicht automatisch jederzeit abschalten können und wirklich nichts mehr für die Arbeit zu tun. Schließlich will man auch mal etwas Zeit mit dem Partner, Freunden oder der Familie verbringen können.

Finde heraus wann du am produktivsten bist und nutze diese Zeit für dich:

  • Bsp: Du bist zwischen 10 und 15 Uhr am Leistungsfähigsten, dann verabrede dich doch mal mit Freunden in der Früh zu einem Brunch, oder gehe Joggen – so nutzt du die Zeit effektiv und kannst ohne schlechtem Gewissen auch deine „private“ Zeit zu Hause nutzen.
  • Aber Achtung! Lass dich nicht all zu sehr verleiten und deine festgelegte „Leistungszeit“ immer wieder zu verschieben

Huch – Ich muss los. Meine Leistungskurve beginnt gleich.
Live. Laugh. Leistung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.