Merkst du auch, dass nach einer gewissen Zeit einfach nichts mehr voran geht? Die Gedanken immer öfters abschweifen? Auf einmal der Kugelschreiber interessanter ist als die Arbeit selbst? Du bist nicht allein!

Langes Arbeiten über einen längeren Zeitraum ohne Pausen kann das Gehirn belasten.
In so einem Moment solltest du an Pomodoro denken!
Es ist eine gängige Produktivitätsmethode. Wenn du noch nie davon gehört hast – verspreche ich bereits vorab, dass du sie lieben wirst! Das Konzept ist wirklich einfach. Laut der Pomodoro-Technik kann die Arbeit in 25-Minuten-Schritten und anschließenden kurzen Pausen, Wunder wirken.

Du kannst es an jede Art von Aufgabe anpassen. Ob Projektabgabe, Handouts, Präsentationen,… Für das Studium beispielsweise, gibt es Studien, die zeigen, dass 50 Minuten Arbeit mit 10-minütigen Pausen am besten geeignet sind, um erlernte Informationen zu erhalten!

1. Timer: 25 Minuten

Du kannst entweder einen Timer auf dem Handy, einen physischen Timer wie eine Eieruhr oder eine Browsererweiterung einstellen.
Für den Bildschirm gibt es sogar einen eignen Pomodoro Assistant (für Chrome). Es erscheint ein Alarm auf dem Bildschirm und erinnert daran wenn es Zeit für eine Pause ist. -> Ist übrigens Kostenlos.

Wichtig: Vermeide soweit es geht Emails, Social Media oder (unwichtige) Telefonate!

2. DO. DO. DO IT

An die Arbeit! Du kannst spezielle konzentrations oder Working-Playlists einbauen, wenn es dir dabei hilft, besser in den Workflow zu kommen.

3. Es klingelt = Pause

Wenn du an einem Computer oder Schreibtisch arbeitest – stehe auf, nimm dir bewusst deine 5 Minuten! Hol dir etwas zu Trinken, lass deine Gedanken schweifen oder strecke auch mal deine Glieder aus. Dies ist alles auch im Büro machbar.
Ich weiß es ist verlockend den Timer auszuschalten und weiterzuarbeiten, aber denke daran:

5 Min Pause = 25 Min effiziente, Produktivität

4. Effektiv = 25 x 4

Nach 4 x 25 Minütigen Intervallen, sollte eine größere Pause im Ausmaß von 15-30 Minuten eingelegt werden.
Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um einen Snack zu holen oder eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, einen kurzen Spaziergang zu machen oder einfach nur etwas runter zu kommen. Was auch immer du tust, mach eine anständige Pause!

5. Back to 1

Falls nötig und noch Zeit vorhanden ist: kehre zu Schritt 1 und beginne von vorne.

Na dann los: Ciao – Pomodoro e fantastico!

Fun Fact:
Woher hat diese Methode ihren Namen?
Sie wurde ursprünglich von Francesco Cirillo entwickelt, der eine tomatenförmige Küchenuhr zur Zeitmessung seiner Intervalle verwendete. Pomodoro ist das italienische Wort für Tomate, und der Name blieb seit jeher bestehen.

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